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Ein Interview mit der deutschen Künstlerin Claudia Seidensticker-Fountis Founder & President bei Stiftung Kultur für Kinder

juillet 13th, 2012

Ich träume nicht, ich lebe meine Träume!“

Interview: Rachid Filali / Algerien

 

*Frau Claudia Warum haben Sie Kunstwerke, Ihre Gedanken zu äußern?

Der malerische Prozess ist nicht theoretisch, sondern vor allem sinnlich-phy­sisch.

Ich arbeite hauptsächlich mit der bekannten Acryl-Technik in Kombination mit  verschie­denen Gemischen, wie z. B. Sand, Wollastonit, Bentonit und Zement.

 

Ich liebe an dieser Mischtechnik die Direktheit des Verfahrens. Die aufge­brachte Farbe wird in einem sinnlich-haptischen Prozess und häufig mit den bloßen Händen auf den Mal­grund aufgetragen. Sie  vermengt sich mit Sand und wird  ausgestrichen, verrieben und wieder partiell entfernt. So ent­steht eine äußerst lebendig strukturierte, dreidimen­sionale, äußerst plas­tische und taktile Oberfläche, die sich überlagert und neue Farbschattie­rungen entwirft. Form, Farbe und Gestalt werden somit vom Ma­terial getra­gen.

*Kunst Mittel der Kommunikation und universelle Sprache, aber die moderne Kunst geheimnisvoll und schwer zu verstehen .. Warum?

Meine dunklen Bilder sind Zeichen einer Schwere, Ernsthaftigkeit und Melan­cholie. Sie sind bedrückende Metapher für die Existenz des Men­schen.

Mit meinen Bildern versuche ich dem Menschen zu helfen, den Zustand der Selbstent­fremdung zu überwinden, indem ich sein tägliches Leben mit Gegenständen umgebe, die ihn auf eine berührbare Art mit den letzten und tiefsten Problemen unserer Existenz konfron­tieren.

 

*Wie war Ihr Bildungseinrichtung für Kinder geboren( KRASS e.V  ) ?

Von der ersten Idee bis zur Gegenwart! Den Prozess sichtbar machen

KRASS „Das größte Kinderatelier“ bis zur Stiftungsgründung Kultur für Kinder

Ich arbeitete seit 20 Jahren als bildende Künstlerin für Malerei bis ich 2004 einen schweren Autounfall hatte, der mir meine Mobilität und somit auch meine Arbeitsgrundlage als Malerin nahm. Ich verbrachte 1 1/2 Jahre in Krankenhäusern, verließ mein Haus und meine Malschule auf dem Land, zog in die Stadt und beschäftigte mich seitdem schwerpunktmäßig mit Kunst- und Kulturvermittlung.

Wie wird eigentlich eine Idee zur Wirklichkeit?

Wie wurde meine Vision zur Wirklichkeit? War es ein lang erdachter und ausgearbeiteter Plan, der mit vielen Experten vorab besprochen wurde? Ist es eine Motivation von außen, die man sich zu eigen macht um Erwartungshaltungen Anderer zu erfüllen? Warum macht man so etwas überhaupt? Möchte man seinen Mitmenschen etwas Gutes tun? Möchte man sich selbst etwas beweisen? Oder ist es der reine Spaß am Thema? Die Wahrheit liegt dazwischen. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aller Vorgehensweisen und Gründe. So ähnlich war es auch an jenem Mittwochabend, als eine beiläufige Bemerkung den Stein ins Rollen brachte. Ich unterrichtete damals meine Mal-Schüler immer mittwochs. An diesem Abend holte mich mein jetziger Mann von zu Hause ab. Als ich ihm von der Kunstklasse und der Arbeit mit den Kindern erzählte, schlug er ganz spontan vor, dass ich das Ganze doch einmal in einem Fußballstadion mit ganz vielen Kindern machen soll. Da hat es bei mir sofort „Klick“ gemacht und mir war auf einmal klar, dass diese Vision irgendwann Wirklichkeit werden würde. Dies war der Impuls zu abstrahieren und in Gedanken erschaffte ich das größte Kinderatelier. Dies war meine Vorstellung: Ganz viele Kinder und Helfer, die alle gemeinsam an einem Riesenbild malen um damit einen Rekordversuch zu unternehmen.

Eine Idee wird geboren: KRASS!

Die Umsetzung des Projekts wurde zu einer Selbstverständlichkeit, auch als oder gerade weil sich herausstellte, dass es eine solche Aktion auf der Welt bisher noch nicht gegeben hatte. Aber genau darin sah ich die Herausforderung und schaffte es so, Lösungen für alle aufkommenden Probleme zu finden.

Wenn Arbeit Spaß macht, was will man dann mehr? Und wenn am Ende dabei auch noch etwas rauskommt – schließt sich ein Kreis: Wille – Sinn – Spaß! Das ist meine eigene kleine Glücksformel!

Wenn man die einmal begriffen und verinnerlicht hat, geht vieles leichter. Dann hat man auch den Mut, immer wieder neue Aufgaben anzunehmen. Was ist das, was mich antreibt? Woher kommt dieses Feuer, dass mich manchmal die ganze Nacht durch arbeiten lässt?

Durchhaltevermögen, wenn einmal etwas schiefgeht, Disziplin, immer an sich zu arbeiten, und auch Mut, Neues zu denken!

„Kunst–übertragen“ bedeutet für mich, dass es möglich sein muss, Kinder an Kunst heran zu führen. Insbesondere Kinder, die aus einem sozialen Umfeld kommen, in welchem das Thema Kunst eher ein Fremdwort ist. Ebenso muss es möglich sein, Menschen zu finden, die diese Idee unterstützen und weitertragen.

Als Malerin weiß ich, wieviel Potenzial in der Ausübung künstlerischer Tätigkeiten steckt. Die Neigung zur Kunst betrachte ich als Geschenk, dass der Förderung bedarf. Aber bevor es losgehen konnte, mussten die Eckparameter bestimmt werden: Viele hundert Kinder, hundert Helfer, 1.000 Leinwände, 800 Pinseln und 400 Liter Farbe sollten sich am Weltkindertag treffen um zusammen das größte Kinderatelier der Welt zu veranstalten. Ich konnte unsere ehemalige Familienministerin, Ursula von der Leyen, dazu bewegen die Schirmherrschaft für die Aktion zu übernehmen. Dies steigerte natürlich unsere Medienpräsenz. Im größten Kinderatelier sollte der kreative Prozess zählen, das Dabeisein. Es sollte kein richtig oder falsch geben, die Freude am Malen sollte im Vordergrund stehen. Die Teilnahme war kostenlos. Ich wollte einen integrativer Erlebnisraum schaffen, für Generationen und Kulturen: Jung und Alt, Behinderte und Nichtbehinderte. Das Kinderatelier sollte Begegnungen ermöglichen, Gemeinsamkeiten schaffen und einen Tag voller Spaß für die ganze Familie anbieten. Die 100 Helfer wurden entsprechend ausgewählt und gebrieft.

Entwicklung der Strategien

Ich war mir bewusst, dass ich ein solches Projekt nur mit der Unterstützung tatkräftiger Förderer umsetzen kann, aber diese mussten erst einmal gefunden werden. Ich zögerte nicht, andere Menschen anzusprechen und schaffte es immer wieder, sie von meinem Vorhaben zu begeistern.

Schnell gelangt es mir, ein Team aufzustellen und zu koordinieren. Als Initiatorin lege ich großen Wert auf gegenseitig Achtung und Respekt in der Gruppe. Für die nötige Motivation stellte ich dadurch sicher, dass der Treibstoff für neue „krasse“ Ideen nie ausgeht.

Bei der Online-Kommunikationsplattform „Xing“ knüpfte ich erste Kontakte und fand Verbündete, die sich an meiner Vision beteiligten.

Die Resonanz war umwerfend. Was immer ich brauchte, sicherlich war jemand unter den 2.500 Businnesskontakten, der sich angesprochen fühlte und mich unterstützen konnte.

Eine Menge Dinge warteten darauf, erledigt zu werden, beispielsweise die Akquise von Sponsoren, Fundraising, Marketing, Werbung, PR, Finanzierungspläne, Förderanträge, Organisation des Rahmenprogramms und viele andere Dinge mehr.

Neugierig nutzte ich dabei die mir zur Verfügung stehenden Kommunikations-Kanäle. Diese Tatsache wurde zu einem fundamentalen Faktor für unseren Erfolg.

Die ersten 5.000 Euro flossen durch einen Privatier, der bei Rückschlägen verständnisvoller und sensibler Motivator wurde.

Von dem Geld konnten wir die Webseite, das Logo und Flyer kaufen und somit unsere Grundlage festigen!

Es waren viele Herausforderungen zu meistern, aber am Weltkindertag 2008 war es dann soweit und aus der Idee wurde Wirklichkeit.

Die letzten Banner wurden eingerollt, Tische und Stühle weggepackt, die Pinsel ausgewaschen, da war es mir und allen Teilnehmern und Helfern klar; Wir hören nicht auf, wir machen weiter. Das Kinderatelier sollte nur als ein Projekt von KRASS der jährliche Höhepunkt werden! Und … wir wollten uns als Verein legitimieren. Zweck des KRASSen Vereins sollte die Förderung von Kindern, vornehmlich aus sozial benachteiligten Familien, sein. Ihnen sollte der Besuch einer künstlerischen oder musischen Ausbildung finanziell ermöglicht werden.

Es wurde also spannend. Dieses Jahr, nächstes Jahr, und alle folgenden Jahre wird es KRASS geben, das hat sich das ganze Team versprochen.

KRASS 2009: Interkultureller und professioneller?

Mit einem deutlich größeren Fokus auf die Zielgruppe? Durch einen Zufall entstand die Idee, KRASS 2009 zusätzlich auch in Afrika stattfinden zu lassen, aber ich beginne vorne: In einer Tageszeitung habe ich eine interessante Anzeige der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ entdeckt. Diese Initiative der Bundesregierung soll den Ideenreichtum Deutschlands hervorheben. Insgesamt werden 365 innovative Projekte gesucht, die an jeweils einem anderen Tag im Jahr stattfinden.

Wenn nicht KRASS, wer wäre dann für diese Auszeichnung prädestiniert? Die Antwort auf die Bewerbung kommt sehr schnell und ist durchaus positiv: Am 24.10.2009 ist das Projekt

Krass ein Ort im Land der Ideen!

In der Zwischenzeit versuchten wir mit spektakulären Kunstevents die Aufmerksamkeit der Medien & der Bevölkerung auf uns zu lenken. Die Werkzeuge zu solchen Aktivitäten lernte ich wieder in dem Studiengang „Edukult“ – der Satz, der mir am Prägnantesten im Kopf geblieben ist, ist die Frage „Wie wird der Erfolg einer Veranstaltung, eines Event, einer Ausstellung eigentlich gemessen? Durch Füße, das heißt durch Besucherzahlen und Medienberichte.“ Die Werkzeuge, die ich in den Seminaren lernte, konnte ich also sofort in die Praxis umsetzen!

Dann kam die Ausschreibung aus Berlin, sich für die Dominostein-Aktion zum 20. Jahr nach dem Mauerfall zu bewerben. Wir konnten einen 2,50 x 90 cm großen Dominostein künstlerisch gestalten bzw. bemalen. Unser Stein wurde dann auch tatsächlich ausgewählt und fiel mit 999 anderen am 8.11.2009 feierlich um und demonstrierte so den Fall der Mauer!

Im Mai 2009 starteten wir dann das Europa-Leinwand-Projekt! 27 Länder = eine 27 qm völkerverbindende malerisch gestaltete Leinwand! Ziel des Projektes ist es, dass jedes europäische Land durch einen Quadratmeter Leinwand, von Kindern malerisch gestaltet, vertreten ist um ein gemeinsames, verbindendes Kinderwerk zu schaffen. Die „EU- Leinwand“ befindet sich zurzeit auf Europa-Tour und wird laufend ideenreich weitergestaltet. Nach Beendigung der Mal-Tour wird das neu entstandene Bild ausgestellt. Geplant ist eine Vernissage im ersten Quartal 2011 im Europa-Parlament mit allen Beteiligten.

Als Nächstes kam die bundesweite painting Hands-Aktion an die Reihe. Aber…painting hands? Was ist denn das? Ich wurde durch eine Berliner

Verein gefragt, ob ich die Schirmherrschaft für diese Aktion übernehmen würde. Also versuchte ich über 250.000 farbenfrohe Handabdrücke aus deutschen Hauptstädten auf Leinwände zu bringen und am Weltkindertag im September 2009 sollten alle Handabdrücke miteinander verbunden den Reichstag umspannen.

Jede in bunten Farben gedruckte Hand sollte symbolisch für ein in Armut lebendes Kind in Deutschland stehen. Ich konnte die Sängerin Nina Hagen dazu bewegen, uns beim Rahmenprogramm am Veranstaltungs-Abend mit ihrer Anwesenheit zu erfreuen, was ja auch wiederrum unsere Medienpräsenz förderte.

Dann war es soweit: Der 24. Oktober 2009 war gekommen und das größte Kinderatelier 2009. Wir malten gleichzeitig mit 80 Kindern in Kilolo, Tansania und mit 234 Kindern in Düsseldorf. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass die Stromversorgung, die bei uns selbstverständlich ist, in Kilolo öfter am Tag unterbrochen wird.

Mit Zittern und Bangen hat unsere Adele, die am Aktionstag in Afrika vor Ort war, die Bilder in die nächste große Stadt gebracht und sie digital auf den Weg nach Deutschland geschickt.

Wir wollten eine nachhaltige Brücke nach Afrika schlagen, zur Verwirklichung unseres Vereinsziels die Schaffung von Basisinfrastrukturen in Dritte-Welt-Ländern, auf denen Kultur gedeihen kann. Wir konnten das Aidswaisenkinderdorf in Kilolo mit rund 3.000 Euro unterstützen.

 

Was gabs noch? Ein zentrales Aktionsfeld des Vereins sollten die neu verabredeten Patenschaften zwischen KRASS e.V. und diversen Bildungseinrichtungen darstellen. So wäre KRASS e.V. über gemeinsame künstlerische Projekte hinaus bereit, eine Schule mindestens ein bis vier Jahre auf ihrem Weg zu begleiten. KRASS würde die Schule bei der Entwicklung ihres Schulprofils unterstützen und Schülern Einblicke in künstlerische Produktion ermöglichen, die Kulturinstitutionen als Arbeitsplatz zeigen, in Kooperation mit LehrerInnen Projektunterricht mitgestalten und als Praktikumsort zur Verfügung

stehen. Man sollte die Kunst als Anlass nehmen, als Impulsgeberin um zusammen etwas zu erfahren, zu denken und zu sprechen. Nach Möglichkeit sollen ab 2010 nun die unterschiedlichsten Schultypen mit diversen Profilen aus einigen Düsseldorfer Bezirken auf einem soliden programmatischen wie finanziellen Fundament ihre Zusammenarbeit mit KRASS e.V. entwickeln können. Die Vermittlungsformate von KRASS e.V. sind dann gelungen, wenn man nicht lernzielorientiert von A nach B geht. Wichtig wäre, dass sich sowohl eine Gruppe bilden könnte als auch, dass jeder seinen Platz darin findet, um eigene Gedanken zu äußern. Bewährt hat sich auch, im Rahmen der Kunstvermittlungsformate weniger auf das Gestalten eines Produktes, das man dann nach Hause mitnehmen kann, sondern auf das Erleben des Prozesses zu setzen. Kunstvermittlung kann so zu einer Art Gesprächskultur führen um gesellschaftliches und soziales Miteinander zu untersuchen und zu verhandeln.

Um kontinuierlich Mittel für die Stipendianten zu generieren, suchten wir über die Internetplattform Betterplace Bildungspaten. 32.- Euro kostet eine Patenschaft im Monat, um einem Kind die Entwicklung der Kreativität und Talent zu ermöglichen. Mittlerweile zählen über 30 Paten aus ganz Europa zu unseren Förderern. KRASS informiert die Paten regelmäßig über die Patenkinder. Ob sie dann mit dem Kind Kontakt aufnehmen, bleibt die Entscheidung der Paten.

Mittlerweile sind wir rund 35 Ehrenamtler aus verschiedenen Professionen in 2 europäischen Ländern, wir konnten mehrere Künstler

anstellen, die die Kunstklassen in den verschiedenen Institutionen und Städten durchführen.

Durch die Generierung von Partnern war es uns möglich, Arbeitsplätze zu schaffen. Mit Unterstützung der Agentur Saatchi & Saatchi starten wir recht bald eine Medienkampagne mit dem Ziel weitere Fördermittelgeber zu finden und den       KRASSen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und dann … Mitte Mai 2010 schrieben wir einen Internationaler Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus, der unter dem MOTTO:

„KINDER MALEN EINE BESSERE WELT!“ stand.

Eine Fachjury hat die eingereichten Bilder nach folgenden Umsetzungsmerkmalen bewertet:

1.) Handwerkliche Qualität/künstlerische Art der Umsetzung! 2.) Wurde das Thema in Form und Inhalt getroffen? 3.) Berührt das Werk emotional? 4.) Werden Denkanstöße vermittelt und welche?

Die Gewinner werden auf der Vernissage im Landtag feierlich bekannt gegeben.

Besonderer Höhepunkt des KRASSen Jahres wird die Eröffnungsfeier der Ausstellung: Installation der KRASS-Historie!

Die gemalten Werke der Kinder, die bei unseren Malaktionen z.B. beim Malatelier in Düsseldorf und Tansania entstanden sind, auf der A40 beim Stilleben oder bei unserem Wettbewerb gehen auf Wanderausstellung.

KRASS wird zum Start der Aktion eine Installation vorstellen, die das Projekt von der „Idee bis zur Gegenwart“ dokumentiert.

Im Zentrum der Installation steht das von KRASS e.V. organisierte Malatelier 2009 in Kilolo und Düsseldorf.

Kuratorisch ist mir die Sensibilisierung für die Aktion und deren Werke durch alle SINNE wichtig!

In der Luft werden 60 Meter Leinwände und die Bilder aus Kilolo und Düsseldorf durch riesige Ventilatoren bewegt. Die Wände werden mit Videos und Fotos bespielt. Die Installation wird mit Lichtkunst dramaturgisch inszeniert.

Es wird der Geruch von Penaten Creme verströmt, weil dieser mit Baby und Kind assoziiert wird.

Von allen Seiten kommt eine Vertonung, die zur Atmosphäre passt.

Die Ausstellung wird in Frankfurt, München, Berlin, Leipzig, Hamburg, Düsseldorf und Baden-Baden zu sehen sein.

Und dann … zur Verfestigung der Grundidee, gründete ich im August 2010 die Stiftung Kultur für Kinder!

Das Kuratorium setzt sich zusammen aus einem Kreis engagierter Künstler, Pädagogen, Psychologen, Juristen, Fachjournalisten und weiteren Berufsgruppen.

Die gemeinnützige Stiftung Kultur für Kinder ist eine Förderstiftung, die soziale Initiativen direkt durch Vergabe von Stiftungsmitteln finanziert und unterstützt. Unser Leitbild in all unseren Projekten: Erkennen – fördern –bewegen!

Außerdem unterziehen wir alle Projekte einer Kennzahlen gestützten Evaluation und ex-post Analyse um die Realisierung der angestrebten Ziele zu überprüfen, den nachhaltigen Erfolg sicherzustellen und die Projektauswahl stetig zu optimieren.

*Frau Claudia Was ist die Quelle der enormen Kraft des Optimismus in dein Lächeln schön?

Meine Kinder, mein Mann und meine Freunde

*Wäre es nicht ein Künstlerin, Frau Claudia, was sie geträumt werden?

Tänzerin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hehe!!!!

*Jeder Künstler träumt von erfinden großes Kunstwerk ..
Was ist mit der Künstlerin Claudia?

Ich träume nicht, ich lebe meine Träume!

*Was ist die Meinung der Künstlerin Claudia in der modernen arabischen Kunst?

Ich würde gerne mal meine Kunstwerke in der arabischen Welt zeigenJ

*Kann die Kunst retten die Kinder vor Ausbeutung, Armut und Kriegsverbrechen?

Natürlich nicht!

*Künstlerin  Claudia Du bist eine Frau eine intelligente und erfolgreiche Was sind die wichtigsten Ratschläge geben Sie den Lesern der Zeitschrift ” eXperimenta ” sind?

Wenn Arbeit Spaß macht, was will man dann mehr? Und wenn am Ende dabei auch noch etwas rauskommt – schließt sich ein Kreis: Wille – Sinn – Spaß! Das ist meine eigene kleine Glücksformel!

Wenn man die einmal begriffen und verinnerlicht hat, geht vieles leichter. Dann hat man auch den Mut, immer wieder neue Aufgaben anzunehmen. Was ist das, was mich antreibt? Woher kommt dieses Feuer, dass mich manchmal die ganze Nacht durch arbeiten lässt?

Durchhaltevermögen, wenn einmal etwas schiefgeht, Disziplin, immer an sich zu arbeiten, und auch Mut, Neues zu denken!

„Kunst–übertragen“ bedeutet für mich, dass es möglich sein muss, Kinder an Kunst heran zu führen. Insbesondere Kinder, die aus einem sozialen Umfeld kommen, in welchem das Thema Kunst eher ein Fremdwort ist. Ebenso muss es möglich sein, Menschen zu finden, die diese Idee unterstützen und weitertragen.

Als Malerin weiß ich, wieviel Potenzial in der Ausübung künstlerischer Tätigkeiten steckt. Die Neigung zur Kunst betrachte ich als Geschenk, dass der Förderung bedarf.

*Eine letzte Frage, was Sie lesen in diesen Tagen?

Richard David Precht „Die Kunst kein Egoist zu sein“!

 

 

 

 





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